
Universität Bern: Studie über gemischt konfessionelle Paare
Bern, 11.1.13 (Kipa) Zum besseren Verständnis und zum Erfolg interreligiöser Paarbeziehungen möchte die Theologische Fakultät der Universität Bern mit einer Studie einen Beitrag leisten. Dies berichtete das jüdische Wochenmagazin Tachles am 11. Januar. Die Studie wird im gesamten deutschsprachigen Raum der Schweiz durchgeführt und beginnt Anfang Januar. Mit einer Auswertung wird Mitte des laufenden Jahres gerechnet.
Im Fokus der Studie steh laut Bericht zunächst die jüdisch-christliche Paarbeziehung, in einem weiteren Schritt soll sie auf weitere Religionen ausgeweitet werden. Nach Angaben der beiden Verantwortlichen Emmanuel Schweizer und Franziska Huber erfolgt die Studie in zwei Schritten: Zunächst kann von interreligiösen Paaren ein Fragebogen online abgerufen und ausgefüllt werden. Die Fragen drehen sich vor allem um die Religiosität und Persönlichkeit der Teilnehmer; beide füllen den Fragebogen getrennt voneinander aus. Einige Paare werden anschliessend zu vertiefenden Interviews eingeladen. Dabei werden die persönliche Perspektive und die Erfahrungen der Paare im Vordergrund stehen.
Im Rahmen einer Masterarbeit
Schweizer und Huber führen die Studie im Rahmen ihrer Masterarbeit im Fach Interreligiöse Studien durch. Anschliessend gibt es ein Forschungsprojekt an der Theologischen Fakultät unter der Leitung von Stefan Huber, Professor für empirische Religionsforschung und Theorie der interreligiösen Kommunikation, und der Arbeitsgruppe für empirische Religionsforschung.
Die ersten Fallstudien werden gemäss Bericht in Form der Masterarbeit veröffentlicht. Die weiteren Resultate sollen im Rahmen des Forschungsprojekts beziehungsweise in kleineren Artikeln publiziert werden.
Hinweis: ww2.unipark.de/uc/interreligioese-beziehungen
(kipa/am/job)
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